Informationen für Geschäftskunden zu ComBusiness point to point und ComBusiness direct
1. Warum eine Inhouse-Verkabelung notwendig ist
Ihr Glasfaseranschluss wird vom Netzbetreiber bis zum Hausübergabepunkt (APL) geführt.
Damit die von Ihnen bestellte Bandbreite am gewünschten Einsatzort wie zum Beispiel im Serverraum in einem 19"-Rack genutzt werden kann, ist innerhalb des Gebäudes eine geeignete Glasfaserverbindung erforderlich.
Diese interne Verbindung zwischen APL und dem gewünschten Hardwareplatz muss von Ihnen als Endkunde bereitgestellt werden. Dabei handelt es sich um die sogenannte Inhouse‑Verkabelung.
2. Verantwortung & Schnittstellen
Ihren Anschluss übergeben wir Ihnen an einem CPE (2). Dieses befindet sich meistens nicht im selben Raum wie der APL - Abschlusspunkt Linientechnik (3). Somit muss eine Verbindung zwischen CPE und dem Abschlusspunkt über die Inhouse-Verkabelung - IHV (1) erfolgen. Passend zum bestellten Produkt müssen Sie die Inhouse-Verkabelung selbst verlegen bzw. einziehen und ist in Ihrer Verantwortung. Achten Sie bitte darauf, dass die unten genannten Bedingungen (freie Kapazitäten und technischen Spezifikationen) erfüllt werden.
Was wir übernehmen
Wir sorgen dafür, dass Ihr Anschluss technisch funktioniert und bis zum Hausübergabepunkt (APL) richtig ankommt. Dazu gehören:
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Die Bereitstellung des Anschlusses am APL
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Der Anschluss und die Einrichtung der notwendigen Geräte an Ihrer vorhandenen Inhouse-Verkabelung
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Die Aktivierung des Signals, sodass der Anschluss betriebsbereit ist
Was Sie als Kunde übernehmen
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Damit die gebuchte Bandbreite am gewünschten Ort im Gebäude tatsächlich ankommt, ist folgendes von Ihnen bereitzustellen:
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Eine fachgerecht verlegte Inhouse-Verkabelung vom APL bis zum Standort Ihrer aktiven Technik (z. B. im Serverrack)
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Ein geeignetes Installationsumfeld
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ein 19"-Schrank oder Wandverteiler
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Stromversorgung
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ausreichende Belüftung oder Klimatisierung
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geordnete Kabelführung am Installationsort
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3. Technische Mindestanforderungen an die Inhouse-Verkabelung
Damit Ihr Anschluss zuverlässig funktioniert und die bestellte Bandbreite am gewünschten Standort ankommt, muss die Inhouse-Verkabelung zwischen APL und dem gewünschten Einsatzort bestimmte Mindeststandards erfüllen.
Kabelstandard (LWL)
Für die Inhouse‑Verkabelung wird ein Glasfaserkabel benötigt, das folgenden Anforderungen entspricht:
- Singlemode‑Faser (OS2, E9/125 µm)
- Mindestens ITU‑T G.652.D
- Halogenfrei (HFFR, z. B. U‑DQ‑Kabel) – für sichere Gebäudenutzung
- Mindestens 4 Fasern, besser 6–12 Fasern – damit spätere Erweiterungen möglich sind
Stecker- und Buchsentypen
An beiden Enden (APL/Patchfeld und am Zielort im Serverrack) sollten folgende Steckertypen verwendet werden:
- E2000 / APC (grün, 8° abgeschrägt)
- Alternativ: LC / APC
Wichtig: APC‑Stecker dürfen ausschließlich mit APC‑Anschlüssen kombiniert werden. Keine Mischung mit PC/UPC‑Steckern.
Hinweise zur Verlegung
Für eine einwandfreie Funktion müssen folgende Regeln beachtet werden:
- Mindestbiegeradius des Kabels einhalten (herstellerabhängig)
- Keine Zugbelastung auf die Glasfaser ausüben
- Kabel in Rohren oder Kabeltrassen führen
- Ausreichender Abstand zu stromführenden Leitungen

