Ultraschnelles Internet und intelligente Straßenlaternen: die EnBW testet im Ellwanger Ortsteil Röhlingen die neue 5G-Technologie

Die Telekommunikationssparte der EnBW, NetCom BW, startet vom 18. November bis Ende Januar 2020 ein Pilotprojekt zum neuen Mobilfunkstandard 5G in Ellwangen-Röhlingen. Das Ziel: Neue Technologien im Bereich wichtiger Infrastrukturen zu testen und voranzutreiben, um den Grundstein für innovative Kundenlösungen zu legen. Gemeinsam mit der Stadt Ellwangen testet die EnBW eine zukunftsweisende 5G-Anbindung, mit der den Nutzern Bandbreiten für den Internet-Hausanschluss von bis zu 1 Gbit/s zur Verfügung gestellt werden. Zudem wird Röhlingen mit fünf intelligenten Straßenlaternen, sogenannten „SMIGHT-Säulen“ ausgestattet. Sie ermöglichen etwa öffentliches WLAN oder dienen als Ladestation für Elektrofahrzeuge.

Innovativer 5G-Test im ländlichen Raum 

Mit dem Pilotprojekt testet die NetCom BW erstmals die Entwicklung des sogenannten „5G-Fixed Wireless Access“ in der Region. 5G gilt als der neue technische Mobilfunkstandard und soll als Nachfolger von 4G (LTE) für die Digitalisierung verschiedenster Lebensbereiche sorgen. Die Lösung der NetCom BW dient der breitbandigen Überbrückung der sogenannten „letzten Meile“, dem Abschnitt der Internetleitung, die vom Hauptnetz bis ins Gebäude führt. Im Vorfeld des Projekts gab es intensive Abstimmungsgespräche mit der Stadt Ellwangen und dem Ortschaftsrat Röhlingen zur geplanten Vorgehensweise vor und während des Tests. „Dieses Projekt ist ein großer Schritt für unsere Region! Deshalb sind wir offen für diese neue Technologie und sind gespannt, wie sich diese weiterentwickelt“, kommentiert Ellwangens Oberbürgermeister Michael Dambacher das vielversprechende Projekt.

Ultraschnelles Internet für einen Monat

In der dritten Novemberwoche startet der Testlauf, bei dem 20 ausgewählte NetCom BW-Kunden für vier Wochen einen kabellosen 5G-Breitbandanschluss erhalten. Dazu werden Signale von einem Breitbandknotenpunkt mittels Funk zu den Gebäuden übertragen. Die Kunden benötigen neben der Fritzbox ein weiteres Empfangsgerät, das sowohl innerhalb, als auch außerhalb der Haushalte betrieben werden kann. Die Technik für die 5G-Lösung stellt Samsung zur Verfügung. Während der Laufzeit unterziehen Ingenieure der NetCom BW die 5G-Internetverbindung verschiedenen Tests, um Rückschlüsse für die Weiterentwicklung zu ziehen. „Wir sind stolz, als erstes Unternehmen in Baden-Württemberg ein solches Projekt angehen zu können“, erklärt Bernhard Palm, Geschäftsführer der NetCom BW. „Durch dieses Projekt möchten wir testen, ob diese Technologie sich zukünftig für die stabile Versorgung mit hochbitratigen Festnetzdiensten eignet.“ „Wir sind überzeugt davon, dass es mit unserer Technik möglich ist, die Teilnehmer zukunftssicher mit Gigabit-Geschwindigkeiten zu versorgen“, sagt Thomas Riedel, Head of Samsung Networks Europe.

Intelligente Straßenlaternen

Neben dem ultraschnellen Internet erhält die Gemeinde an fünf Straßenlaternen die sogenannte SMIGHT-Sensorik installiert. „Mit SMIGHT machen wir aus einer ordinären Straßenlaterne ein intelligentes Multifunktionsgerät. So können wir etwa eine Ladestation für Elektrofahrzeuge, öffentliches WLAN oder eine Notruffunktion integrieren. Damit machen wir die Stadt sicherer und nutzen bestehende Infrastruktur, um das Leben für die Bürger komfortabler zu gestalten“, erklärt Guido Gruber, Leiter Netzservice im Bereich Technik der EnBW ODR. SMIGHT ermöglicht darüber hinaus mittels Sensoren Umwelt- und Verkehrswerte zu erheben. Die Kommune erhält dadurch wertvolle Informationen, um gezielte Maßnahmen zur Reduzierung der Lärm- oder Umweltbelastung in Angriff zu nehmen.

Nach Abschluss der Testphase – voraussichtlich Ende Januar 2020 – baut die EnBW die installierte Hardware für 5G vor Ort ab und wertet die Ergebnisse im Anschluss aus. Die Ingenieure der NetCom BW erwarten am Ende Erkenntnisse darüber, ob „5G-Fixed Wireless Access“ eine mögliche Brückentechnologie bis zum Ausbau von breitbandigen glasfaserbasierten FTTH-Anschlüssen sein kann und diese somit zukünftig in weiteren Ausbauprojekten Anwendung finden wird. Die intelligenten SMIGHT-Säulen verbleiben bis Ende Januar 2020 in der Kommune.

 

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